Baierwein – eine Spezialität an der Donau

Zwischen Regensburg und Wörth an der Donau erstreckt sich an der Abbruchkante des Bayerischen Waldes zum Donautal das kleinste Weinbaugebiet Bayerns.

Baierweinernte im kleinsten Weinbaugebiet Deutschlands
Baierweinernte im kleinsten Weinbaugebiet Deutschlands - © Susannen Kammerer, Landkreis Regensburg

Auf insgesamt vier Hektar Land wird hier der geschätzte Regensburger Landwein erzeugt. Zum Vergleich: In Franken sind es 6.000 Hektar Weinbaufläche. Zu den selbsterzeugten Tropfen zahlreicher Hobbywinzer gehört die Sorte Müller-Thurgau und auch der Eiswein. Es ist ein ganz besonders süßes Raritäten-Tröpfchen dieser Region.

Der Regensburger Landwein wird als Spezialität geschätzt, man kann ihn ganzjährig als Flaschenwein direkt vom Winzer kaufen oder in den Straußenwirtschaften und Weinstuben verkosten – so lange der Vorrat reicht. Hier im kleinsten Weinbaugebiet an der Donau gibt es keine Winzergenossenschaften, keine automatisierte Traubenernte und Abfüllung, keine Weinkönigin aber auch keine Absatzprobleme. Kruckenberg, Ortsteil der Gemeinde Wiesent, gehört zu den ältesten Weinbauorten Bayerns und kann auf 1.300 Jahre Weinbau zurückblicken. Die Stadt Regensburg betreibt auf den Winzerer Höhen einen eigenen Weinberg.

In Bach a.d. Donau gibt es das Baierweinmuseum, ein kleines Spezialmuseum in einem historischen Presshaus.

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