Pfarrkirche Eging am See

Katholische Pfarrkirche "St. Ägidius" im Luftkurort Eging a.See in der Region Passauer Land.

Beschreibung

Pfarrei "St. Ägidius"

  • 1415: Das erste Mal wird von einer "Egnynger Pfarr" gesprochen.
  • 1558: Im Rahmen der Gegenreformation ließ der Herzog von Bayern alle Ortschaften auf Protestantismus untersuchen. In diesem Visitationsbericht des Herzogs stammt die erste urkundliche Erwähnung der Eginger Pfarrkirche. Hier wird von Eging als "einer Filial gen Aicha" gesprochen und dass "in dem zu Aicha gehörigen Ehning" ein von den Schwarzensteiner gestiftetes Benefizium bestand, das der Kooperator von Aicha innehatte. Früher hatte Eging St. Petrus als Patron, so wie die Aichaer Mutterkirche. Vielleicht war die Umbennenung eine Art Emanzipation der Eginger von Aicha.
  • Die Kirche durchlebte viele Katastrophen, darunter die Plünderung durch die Panduren und den Brand 1861.
  • 1894: Am 3. August wurde Eging selbstständige Pfarrei. Prinzregent Luitpold fertigte die feierliche Urkunde aus, in der er auf Bitte des Passauer Bischofs Michael von Rampf, Eging zur Pfarrei erhob.
    Am 12. Dezember wurde Kaplan Englbert Reiß der erste Pfarrer Egings.
  • 1899: Die Eginger gründeten einen Kirchenbauverein, da die Kirche vergrößert werden musste.
  • 1902/1903: Die Kirche wurde durch den Anbau eines Querschiffes und die Aufstockung der Sakristei vergrößert.
  • 1955: Die Kirche wurde nochmals umgebaut (durch Hinaussetzen der beiden Seitenmauern wurde der zu eng gewordene Kirchenraum erweitert).
  • Quelle: Schuberl, Anton: Eging am See. Die Geschichte meiner Heimat von den Anfängen bis zum Jahr 2003.

Aegidius, auch "heiliger Ägidius"

  • Eremit und Klostergründer (Mitte 7. Jahrhundert bis 720).
  • 2. Hälfte 7. Jahrhundert: Ägidius (deutsch: Schildhalter), soll aus Athen in die heutige Provence (Frankreich) gekommen sein, wo er zunächst als Einsiedler lebte.
  • Der Legende zufolge nährte ihn eine Hirschkuh mit ihrer Milch. Ägidius wurde getroffen, als der König versuchte, das Tier zu erlegen. Um seine Schuld zu begleichen, gestattete der Monarch dem Verletzten, nach seiner Genesung ein Kloster zu gründen.
  • 680: Ägidius schuf die Abtei Sankt-Gilles, der er bis zu seinem Tod im Jahr 720 vorstand. Der Heilige, der zu den 14 Nothelfern zählt, wurde an der Stätte seines Wirkens beigesetzt.
  • Das Fest zu Ehren des Schutzpatrons der Jäger, Hirten und stillenden Mütter fällt auf den 1. September.

Gottesdienste:

  • Samstag um 18:00 Uhr (Winter und Sommer)
  • Sonntag und Feiertage um 10:00 Uhr

Karte & Anreise

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