Burg Dagestein

Die erste Nennung der Burg stammt von 1190. 1512 wurde Dagestein während einer Fehde zwischen Götz von Berlichingen und dem Bamberger Bischof geplündert und niedergebrannt. Im 16. Jhd. diente die Burg in erster Linie als Getreidespeicher und Gefängnis.

Burg Dagestein
Burg Dagestein - © Archiv Landkreis Amberg-Sulzbach

Beschreibung

Wie viele Bauten, besaß der bayerische Staat im Zuge der Säkularisation 1803 auch Dagestein. Umfangreiche Sicherungs- und Restaurierungsmaßnahmen gaben der Burg Dagestein ihr heutiges Erscheinungsbild. Der Zehentstadel im Westen stammt aus dem frühen 18. Jhd.. Reste der mittelalterlichen Ringmauer, der den Bergfried umschließenden Flügel und das Tor der Südmauer machen die derzeitige Burg vollkommen.

Der romanische Bergfried war einst Torturm, Kapelle und Bergfried. Er wurde mit Buckelquadern aus Sandstein errichtet und stammt etwa aus dem 12. Jhd.. Im Untergeschoss findet man ein beeindruckendes Kreuzrippengewölbe vor. Im zweiten Geschoss war die Kapelle mit romanischem Säulenportal untergebracht.

Im Zuge der Restaurierung 2000/2001 kamen im Burgturm Malereien aus dem 14. Jhd. zum Vorschein. Dagestein war außerdem einst eine Wasserburg, wovon heute noch der mit ehemals Wasser gefüllte Graben zeugt. Die Burg steht tagsüber für Besichtigungen offen, der Bergfried allerdings nur in den Sommermonaten am Wochenende. Der Zehentkasten wird für Tagungen, Hochzeiten und sonstige Veranstaltungen genutzt.

freier Eintritt

Karte & Anreise

Burg Dagestein

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