Burgruine

Burgruine Kaltenstein

Rathausplatz 1, 94133 Röhrnbach

Die im Jahr 1389 erbaute Burg Kaltenstein bei Röhrnbach am Goldenen Steig, hatte unter anderem die Aufgabe, den sehr stark frequentierten Säumerweg zu sichern.

Historie der Burg Kaltenstein

  • 1358: Das Passauer Domkapitel gewährte dem Zacharias Haderer sowie dessen Söhnen Jobst und Lienhard das Recht, sich auf dem Urleinsberg über Röhrnbach eine Veste zu errichten. Bereits ein Jahr später, verkauften die Haderer dem Pasauer Bischof den Berg samt Burg.
  • im 15. Jahrhundert: Der Kaltenstein wurde an Passauer Bürger und Adelige auf Leibgeding (Lebenszeit) verliehen.
  • um 1550: Die Burg Kaltenstein erlebte ihre Blütezeit.
  • 1591: Der Passauer Fürstbischof belehnte seinen Hofrat Urban von Trenbach. Von diesem gekauft, ging die Burg für 100 Jahre in Buchleitnerischen Besitz (einem in der Nähe gelegenen Geschlecht).
  • bis zum 17. Jahrhundert: Kaltenstein sah, als es in Verwahrlosung geriet zahlreiche Lehensnehmer.
  • im 18. Jahrhundert: Fürstbischöfe und ihre Beamten nutzten die Burg Kaltenstein mehrmals als Ort für Jagdaufenthalte oder als Militärerholungsheim.
  • 1822: Nach der Säkularisation ging die seit längerem unbewohnte Burg in bäuerliche Hände über. Seine neuen Besitzer begannen, das baufällig gewordene Gebäude abzureißen. Damit wurde die Anlage bis auf den Burgturm vollständig zerstört.

In heutiger Zeit

Der seit 1966 in Privatbesitz befindliche Wehrturm der Burg, ist nach einer umfangreichen Instandsetzung wieder bewohnt.

Kontakt

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