Kirche

Kirche St. Marien

Pfarrgasse 2, 92237 Sulzbach-Rosenberg

Vermutlich gab es bereits um 900 in Sulzbach eine Kirche als Zentrum der Christianisierung. Ein Priester wird erstmals 1252 erwähnt.

Mit der Ernennung Sulzbachs als privilegierte Hauptstadt Neuböhmens, begann 1353 der Kirchenbau. Der Bau war damals romanischen Ursprungs und wurde durch einen hochgotischen, einschiffigen Chor ergänzt. Das dreischiffige Langhaus mit vier Jochen wurde 1488 fertiggestellt. Die Westempore wurde 1526 eingebaut, die „Bibliotheca“ entstand 1529. Die katholischen Pfalzgrafen von Sulzbach fanden in der Fürstengruft, die 1656 unter dem Presbyterium entstand, die letzte Ruhe. 1652 wurde das Simultaneum eingeführt. Herzog Theodor Eustach lieferte den Entwurf für den Hochaltar aus dem Jahr 1710.

Das Hochaltarbild stammt von dem Vater der berühmten Gebrüder Asam, der 1711 in Sulzbach starb. Im südlichen Seitenaltar befinden sich spätgotische Bildwerke. Die Taufkapelle birgt einen zwölfeckigen, spätgotischen Taufstein mit Spitzbogenfries und Laubwerk. 1642 wurde die „Früchtekanzel“ in die Kirche eingebunden. Vor dem katholischen Hauptaltar stand bis zur Auflösung des Simultaneums 1957 der evangelische Altar, dessen Bild (Abendmahlszene) versenkbar war.

Freier Eintritt.

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Kirche St. Marien
Pfarrgasse 2
92237 Sulzbach-Rosenberg