Sonstige Natursehenswürdigkeit

Rindlschachten

Zwieselauer Straße 1, 94227 Lindberg

Der Schachten befindet sich südöstlich des Lackenberges (tschechisch: Plesna), der mit seinen 1.337 m zu den höheren Bergen des Grenzgebietes im Bayerischen Wald und Böhmerwald zählt. Er liegt am Nordrand des Nationalparks Bayerischer Wald.

Wie der Name bereits sagt,

  • wurden auf diesem Schachten die Rindl (Jungrinder) der Lindberger Bauern eingetrieben. Jeder der 19 Höfe hatte das Recht, vier Jungtiere mitzugeben.
  • seit 1986: Am oberen Rand des Schachtens steht ein Gedenkbrett für den letzten Lindberger Hüter Max Winter, und die letzten sechs Weideberechtigten.

Wissenswertes

  • Nutzungszeitraum: 1622 bis 1960
  • Lage: 1.140 m ü.NN, SW-exponiert
  • Größe: Aktuell: 4,1 ha / 1831: 6,8 ha

Vegetation

  • Die größten Flächen werden von der Rotstraußflur, der Honiggrasflur sowie von Heidelbeerbeständen eingenommen.
  • 1964: Der Rindlschachten wurde mit Fichten bepflanzt. Dabei wurden wahrscheinlich auch einige Unterstandbäume entfernt.
  • 1969: Die Fläche wurde wieder geräumt.
  • Der Schachten ist teilweise mit Granitblöcken durchsetzt.

Kontakt

Tourist-Information Lindberg
Zwieselauer Straße 1
94227 Lindberg

Telefon +49 (0)9922 / 1200
Fax +49 (0)9922 / 869701
info@gemeinde-lindberg.de