Burg

Schweppermannsburg

Die Burg gehörte den Grafen zu Sulzbach und kam 1305 in den Besitz des Herzogtums Bayern. Von da an war die Burg mit Pflegern besetzt.

Die Schweppermannsburg wurde nach dem tapferen Seyfried Schweppermann benannt, der Kaiser Ludwig dem Bayern zu zwei wichtigen Siegen verhalf. Schweppermanns Grabstein und ein barockes Ehrenmal befinden sich in der nahegelegenen Klosterkirche in Kastl. Durch den Landshuter Erbfolgekrieg 1504 und den Dreißigjährigen Krieg 1633 wurde die Burg schwer beschädigt. Der Wiederaufbau folgte 1692.

Bis heute blieben Teile der Außenmauer, die beiden Tore der Vor- und Hauptburg und ein Halsgraben erhalten. Der altertümliche Bergfried wurde um 1960 saniert und mit einem Dach versehen. Der Deutsche Alpenverein (Sektion Amberg) veranstaltet auf diesem Areal jährlich ein Burgfest und vermietet die Schweppermannsburg außerdem zu besonderen Anlässen.