Blick auf das Haus der Bayerischen Geschichte mit Donau und Steinerner Brücke

"Fest der Demokratie" in Regensburg 

am ersten Juniwochenende mit buntem Programm und freiem Eintritt 

Lust auf ein Fest, das nicht nur Spaß macht, sondern auch etwas bewegt? Dann auf zum Fest der Demokratie von Freitag, 31. Mai bis Sonntag, 2. Juni 2024 im Haus der Bayerischen Geschichte und auf dem Donaumarkt am Museumsufer.
Es ist einiges geboten:

Am und im Haus der Bayerischen Geschichte in Regensburg ist am ersten Juni-Wochenende einiges geboten: Live-Musik mit Bands aus der Region, Kinder-Mitmach-Konzerte, ein Escape Game und verschiedene Workshops zum Thema Demokratie sowie ein Kino im Donausaal. Samstagnacht verwandelt sich das Museumsfoyer wieder in einen Club – abtanzen erwünscht! Auf dem Donaumarkt werden weitere Aktionen und kulinarische Genüsse geboten. Für das Programm und alle Ausstellungen gilt: Eintritt frei! Anmeldungen für teilnahmebeschränkte Workshops sind online möglich.

Bereits ab Freitag, 31. Mai, können die Dauerausstellung und die Bayernausstellung „Ois anders: Großprojekte in Bayern 1945–2020“ sowie regelmäßig stattfindende Führungen kostenlos besucht werden.

Künstlerin Katharina Gaenssler nach der „Hochzeit“ ihres Ballons: Am Wochenende wurde bei der Firma hochhinaus in München die Innen- in die Außenhülle eingebracht. Beide sind nun fest miteinander verbunden.
Künstlerin Katharina Gaenssler nach der „Hochzeit“ ihres Ballons: Am Wochenende wurde bei der Firma hochhinaus in München die Innen- in die Außenhülle eingebracht. Beide sind nun fest miteinander verbunden. – © Florian Hochstätter
Ein Ballon steigt auf

Am Samstag, den 1. Juni gegen 11.30 Uhr steigt als besonderes Highlight erstmals das Kunstprojekt „Ballon“ der Münchner Künstlerin Katharina Gaenssler aus der Bavariathek zum ersten Mal am Haus der Bayerischen Geschichte in die Luft auf.

Das komplette Wochenende lang schwebt er dann über dem Donaumarkt. Das Haus der Bayerischen Geschichte hat damit – wahrscheinlich als einziges Museum weltweit – einen bunten Fesselballon, der immer wieder weithin sichtbar in den Himmel steigt wird. Er wird als Symbol für die Demokratie werben, schließlich ist er angelehnt an den berühmten Fluchtballon von Naila, und immer dann steigen, wenn im Museum Veranstaltungen zur Demokratiegeschichte laufen.

Mit einem Durchmesser von 4,60 Metern und einer Länge von sechs Metern wird er als heliumgefüllte Skulptur im Innenhof der Bavariathek, dem Medienzentrum des Hauses der Bayerischen Geschichte, verankert. Zu besonderen Gelegenheiten werden die Seile gelockert, der Ballon kann hochsteigen und bis zu 30 Metern über dem Erdboden schweben. Befestigt bleibt er dennoch – er steht und pendelt direkt über dem Bavariatheksgebäude. An Bord sind keine Menschen, sondern verschiedene Kameras. Katharina Gaenssler entwickelt aus deren Bildern eine Wandcollage, die schließlich auf eine große Wandfläche im Foyer der Bavariathek tapeziert wird.

Vorlage und Inspiration für die Künstlerin war der Heißluftballon, mit dem die Familien Wetzel und Strelzyk 1979 aus der DDR über die innerdeutsche Grenze nach Bayern geflohen waren.