SDW-Achtsamkeitspfad in Aidenbach eröffnet

Den Wald mit allen Sinnen erleben

Aidenbach. Der Achtsamkeitspfad ermöglicht den Wanderern einen achtsamen Zugang zum Wald und somit eigenständig Waldbaden zu gehen (japanisch „shinrin-yoku“). „Stellen Sie bitte sicher, dass Sie ausreichend Zeit zur Verfügung haben, um die Übungen in Ruhe auszuprobieren. Eine einzelne Übung dauert ungefähr fünf Minuten. Für den gesamten Achtsamkeitspfad sollten Sie mindestens eine Stunde einplanen“, wird von den Entwicklern empfohlen.

Eröffnet wurde der gut 1 km lange Achtsamkeitspfad offiziell Anfang Juni, als Robert Weindl, Projektkoordinator Gesunde Gemeinden Passauer Land, und Fidelia Gheco, von Geschäftsstelle der Gesundheitsregionplus Passauer Land, der Marktgemeinde einen Besuch abstatteten. Sie machten die Finanzierung der Infotafeln möglich, die vom Aidenbacher Bauhof montiert wurden.

Der Start- und Endpunkt befindet sich unweit der Asklepios-Klinik Aidenbach am Ende der Schwanthalerstraße/Einfahrt Wohnsiedlung Fuchsberg. Vom Wendehammer aus kann man das Start-Schild sehen. Sechs weitere Tafeln, jeweils mit QR-Code bestückt zur Audio-Wiedergabe der (auch zu lesenden) Anweisungen, beschäftigen sich mit den Sinnen, mit denen der Wald und die Umgebung wahrgenommen werden können. Auf halber Strecke kann in die gemeindliche Streuobstwiese eingetreten werden, ein Idyll am Waldrand mit Wiesenblumen und Obstbäumen. Durch diesen Zugang ist nun die Streuobstwiese abseits der vielbefahrenen Vilshofener Straße (Buchenöd) zugänglich. Der Rundweg führt beim „Teufelsloch“ wieder zurück auf die Teerstraße (Wendehammer Tuchmacherstraße), wo man über die Fuchsleite wieder zum Ausgangspunkt gelangt. Festes Schuhwerk zum Begehen des Waldweges wird empfohlen.

SDW-Achtsamkeitspfade gibt es bundesweit. Die Achtsamkeitspfade der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e. V. werden von der Fachagentur für Nachwachsende Rohstoffe (FNR) sowie von der Projektträgerin des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) gefördert. Die Realisierung in Aidenbach wurde im Rahmen der Gesunden Gemeinde mit Hilfe des Förderprojekts der AOK zur kommunalen Gesundheitsförderung finanziert.