Die Bavariathek ist das medienpädagogische Zentrum des Hauses der Bayerischen Geschichte.

Sonderausstellung in der Bavariathek in Regensburg

Ausstellung "Neuanfänge - Heimatvertriebene in Bayern" im Haus der Bayerischen Geschichte 

Das Haus der Bayerischen Geschichte (HdBG) beschäftigt sich seit langem intensiv mit dem Thema "Flucht und Vertreibung". In seinem Museum hat es vor allem die Seite der Integration in den Vordergrund gestellt. Schließlich galt es in den Jahren nach Kriegsende, Hunderttausende von deutschstämmigen vor allem aus Polen und der Tschechoslowakei Vertriebenen in das noch stark agrarisch geprägte Bayern einzubinden. Gerade die ländlichen Regionen, in die wegen der Wohnungsnot der zerstören Städte zuerst der Zustrom erfolgte, leisteten dabei Pionierarbeit. 
Im 80 Quadratmeter großen "Domfenster" spiegeln sich die Türme des Regensburger Doms.
Im 80 Quadratmeter großen "Domfenster" spiegeln sich die Türme des Regensburger Doms. – © Haus der Bayerischen Geschichte | Foto: www.altrofoto.de
Flucht, Vertreibung und Integration

Umgekehrt brachten viele Vertriebene technisches und industrielles Know-how in das Land und erwarben sich erhebliche Anteile am wirtschaftlichen Aufschwung der 1950er Jahre. Diese wichtige Epoche dokumentiert das HdBG durch Zeitzeugeninterviews und Sammelaktionen. 

Anlässlich des 75. Jahrestages der Ereignisse von 1945/46 widmet das Haus der Bayerischen Geschichte dem Thema "Flucht, Vertreibung und Integration" eine Sonderausstellung in der Bavariathek, dem Projektzentrum des Hauses der Bayerischen Geschichte am Regensburger Donaumarkt.

Die Sonderausstellung ist von 15. September 2021 bis 15. April 2022 (Di.-Fr. 9-15 Uhr, Sa./So. 11-17 Uhr) zu besichtigen.

Weitere Infos: https://www.hdbg.de