Blick auf das Nabburger Tor zur Amberger Altstadt

48 Stunden in Amberg

2 Tage Entspannt genießen in dem mittelalterlichen Kleinod an der Vils

Bierstadt, Genussort, Hochschulstadt, mittelalterliches Kleinod und Luftkunstort-Amberg ist so viel, aber das Wichtigste:  Amberg ist eine liebenswerte Stadt. Auf geht´s zur Entdeckungstour - 48 Stunden Zeit und jede Menge zu erleben.
Die wunderschöne Altstadt in der niederbayerischen Hauptstadt Landshut
Blick auf das Nabburger Tor zur Amberger Altstadt – © MG Fotographie, Foto: Michael Golinski
Tag 1
Ankommen 

Amberg ist sowohl mit der Bahn, als auch mit dem Pkw sehr gut erreichbar. Bei der Ankunft mit der Bahn ist man schon mittendrin im Stadterlebnis. Der Bahnhof liegt direkt am Eingang zur Altstadt. Reist man mit dem Pkw an, kann man diesen für die nächsten 48 Stunden erstmal abstellen. 
Nach dem Check-In im „Zuhause auf Zeit“ und vor dem Abendessen erstmal die Füße vertreten. Wir empfehlen einen gemütlichen Spaziergang rund um das Amberger Ei. 

Die Amberger Altstadt wird wegen ihrer Form - bedingt durch den Verlauf der Stadtmauer - so genannt. Amberg zählt mit einer noch fast vollständig erhaltenen Stadtmauer mit einer Länge von 3 km zu den besterhaltenen mittelalterlichen Stadtanlagen Europas. Im Mittelalter wurde die Stadt als festeste Fürstenstadt bezeichnet. Schlendert man einmal außen um die Stadtmauer herum, kann man richtig spüren, warum schon die damaligen Besucher so beeindruckt waren.

So nun wird es aber Zeit für eine Stärkung. Dazu empfehlen wir Oberpfälzer Schmankerl und Amberger Bier und das gibt´s in zahlreichen Gaststätten und Restaurants der Altstadt. Mit sechs Brauereien und 500 Jahren Biertradition darf sich die Stadt mit Recht Bierstadt nennen. Und wer das Bier aller sechs Brauereien testen möchte, sollte am besten schon am ersten Abend beginnen. Bei warmem Wetter genießt man natürlich am schönsten in einem der Biergärten. 

Tag 2
Entdecken und Entspannen 

Nach einer erholsamen Nacht und einem leckeren Frühstück kann der neue Tag starten. Auf geht’s zu einer Reise durch die Zeit, hinein in die fast 1000-jährige Geschichte der wunderschönen Vilsstadt. 

Die Stadtführung starten an der Tourist Information und führt kreuz und quer durch die Amberger Altstadt. Nicht nur Geschichte, sondern auch interessante Geschichten hat der Amberger Gästeführer im Gepäck. Nach dem 1,5stündigen Rundgang hat man sich ein leckeres Mittagessen auf jeden Fall verdient. Sonne genießen am Marktplatz, einen kleinen Snack zur Stärkung und einfach relaxen – so muss Urlaub sein. 

Nach der kulinarischen Pause gleich noch ein bisschen mehr entschleunigen. Leise plätschert das Wasser, schnatternd schwimmt eine Entenfamilie vorbei, und da - ein Eisvogel – das sind die Erlebnisse einer Plättenfahrt auf dem „Amberger Amazonas“. 
Okay der Amazonas ist es nicht, aber ein wunderbares Naturerlebnis, bei welchem man auf jeden Fall entspannen kann. Auf der Fahrt von der Altstadt durch die Stadtbrille Richtung ehemaliges Landesgartenschaugelände und wieder zurück, erfährt man viel Interessantes über die Stadt und den mittelalterlichen Handel mit Salz und Erz. Die Plätte ist nämlich diesen mittelalterlichen Transporkähnen nachempfunden. Aber keine Angst – die Fahrt ist weder anstrengend noch gefährlich wie zur damaligen Zeit. 

Zurück in der Altstadt wird es Zeit für eine Besuch im Museum. Nein keine Sorge, dass ist weder trocken noch langweilig. Das Amberger Stadtmuseum ist im Gegenteil sehr anschaulich gestaltet. Man kann dort z.B. direkt durch einen Originaleinbau einer Apotheke laufen oder sich beim Einblick einer „Zahnarztpraxis“ aus der „guten alten Zeit“ gruseln. Da hat man damals schon sehr viel mehr Mut gebraucht als heute. Aber zu sehen gibt es natürlich noch viel mehr, besonders ist auch die Ausstellung zum „Mensch ärgere dich nicht“-Spiel. Josef Friedrich Schmidt – der Erfinder des Spiele-Klassikers ist ein Sohn der Stadt. 
Und danach – klar wie sollte es anders sein – bei einem leckeren Abendessen den Abend ausklingen lassen. In den Lokalen der Altstadt ist noch viel mehr geboten von Musik über Kultur oder einfach ein nettes Gespräch mit dem Tischnachbarn. Bei uns sind die Gäste nicht nur Gast, sondern mittendrin im Leben der Amberger. 

Tag 3
Luftgenuss und Abreise 

Nach einem leckeren Frühstück gestärkt in den Tag starten und da Bewegung am Morgen gesund ist, beginnt der Tag mit einer Wanderung auf den Maria Hilf Berg. Die Bergkirche ist die Anstrengung auf jeden Fall wert. 
Die barocke Wallfahrtskirche bietet einen reichen Bildschmuck von Cosmas Damian Asam. Von den Stufen der Kirche hat man einen wunderschönen Blick auf die Stadt Amberg. Von dieser Position aus kann man das Amberg Ei besonders gut erkennen. Der Berg ist rund um den 2. Juli auch Heimat des überregional bekannten Bergfestes. 

Nach dem Besuch der Bergkirche empfiehlt sich ein Rundgang über den Bodenerlebnispfad. In dem schönen Waldgebiet auf dem Berg lässt es sich auch bei wärmeren Temperaturen wunderschön spazieren gehen und gleichzeitig noch etwas über den Boden und unsere Natur lernen. 

Wer es nicht ganz so aktiv angehen möchte, der besucht das Luftmuseum Amberg, das im historischen Klösterl, einem Anfang des 14. Jahrhunderts errichteten Gebäude mit dem passenden Hausnamen „Engelsburg“ untergebracht ist. Es bietet auf drei Stockwerken einzigartige Räume und Exponate rund um das Thema Luft. Neben einer höchst interessanten Dauerausstellung warten Vorträge, Lesungen, Führungen und Konzerte auf die Besucherinnen und Besucher. Im Erdgeschoss finden Wechselausstellungen zu Design, Architektur, Kunst, Technik und Alltagskunst statt.

Die Amberger Gastronomie lässt Sie auch an Tag 3 nicht im Stich und hat jede Menge Leckereien im Angebot zum Abschluss des Besuchs im Genussort Amberg 
und zur Stärkung für die Heimreise. 
Wir freuen uns auf ein Wiedersehen.

Blick auf das Nabburger Tor zur Amberger Altstadt

Kontakt & weitere Infos

Tourist-Information Stadt Amberg 
Hallplatz 2 | 92224 Amberg 
tourismus.amberg.de 
tourismus@amberg.de 
Instagram: @ambergtourismus

Bequem und komfortabel mit der Bahn anreisen

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